
Max on Tour
Ein Tauchgang mit der Marry-Lea-Poppins-Tauchschule
Hallo Leute,
heute stürzte ich mich nun wirklich in die Fluten der 11 °C kalten Ostsee. Und zwar mit Andy von der Tauchschule „Marry-Lea-Poppins“ aus Prerow. Die Tauchschule öffnete am 01.04.2009 hier im Ort ihre Pforten.
Hier kann jeder, der Interesse an der Unterwasserwelt hat, mal vorbeischauen.
Die Tauchbasis bietet für jeden Geschmack die verschiedensten Kurse und Touren an. Hier könnt ihr die Ostsee bei Nacht erleben, oder ihr sucht vielleicht einen „Schatz“, den ihr dann bergen könnt. Natürlich könnt ihr auch eine Bootstour zu einem Wrack machen. Oder ihr wagt einfach einen Schnuppertauchgang, sowie ich es gemacht habe.
Dazu trafen wir uns in der Tauchbasis in der Hülsenstraße 12.
Dort gab es eine kleine Einweisung. Andy erklärte mir, was nun so auf mich zukommt. Als erstes stellten wir unsere Ausrüstung zusammen. Diese könnt ihr hier ausleihen oder auch kaufen. Ich brauchte nun einen Taucheranzug, sonst ist es doch noch zu kalt. Leute, ich kann euch sagen, diesen anzuziehen, das war schon mal ein Kraftakt!
Danach packten wir Flossen, Maske, Jacket, Flaschen und den Bleigürtel ins Auto. Dabei erklärte mir Andy ganz genau, wozu man dies alles braucht und wie es genutzt wird. Nun ging es auch schon los zur Seebrücke Prerow.
Ich war mächtig aufgeregt. Am Wasser angekommen, legten wir unsere Ausrüstung an. Es ist schon ne ganz schöne Anstrengung, alles mit sich rum zu schleppen! Ich hatte ca. 30 Kg zu tragen. Aber die merkt man ja im Wasser nicht mehr!
Bevor es nun in die Tiefen der Ostsee ging, sprachen wir noch mal die Handzeichen durch. Das ist ja echt wichtig, weil man ja unter Wasser nicht einfach seinem Partner sagen kann, was man grad auf dem Herzen hat, oder wie es einem geht.

Nun muss ich sagen, dass ich mir für meinen ersten Ostsee-Tauchgang nicht grade das beste Wetter ausgesucht habe. Es war schon ziemlich windig und die See war recht rau. Aber mit Andy an meiner Seite, wagte ich mich doch hinein. Zusammen ging es dann ins brusttiefe Wasser. Dort zog Andy mir die Flossen an. Das ist bei so einem Seegang einfacher, als die ganze Strecke mit Flosse rückwärts zu laufen.
Und dann tauchte Andy mit mir ab. Es ist schon ein komisches Gefühl, wenn man so schwerelos dahin gleiten kann, zumal man ja sehr viel Gepäck mit sich trägt.
Na ja, lange konnten wir nicht unter Wasser bleiben, da die Strömung doch zu stark war. Aber es hat sich gelohnt! Ich werde auf jeden Fall noch einmal wieder kommen, wenn die Wellen nicht ganz so hoch sind! Und dann sehe ich hoffentlich eine Krabbe und gucke mir die Pfeiler der Seebrücke an.
Also Leute, wenn ihr auch mal unter Wasser gucken wollt, schaut doch einfach mal bei der Marry-Lea-Poppins-Tauchschule vorbei.
Ich wünsche euch allzeit „Gut Luft!
Bis zum nächsten Mal, Euer Max

